Kastanienzaun als Grundstücksabgrenzung
Staketenzaun aus Kastanie, dem Geländeverlauf angepasst und um den Bestand herumgeführt.

Schritt 1 von 3
Ausgangslage
Das Grundstück sollte zum angrenzenden Bereich hin abgegrenzt werden, ohne dass eine geschlossene Wand entsteht. Der Verlauf führt über eine leichte Geländeneigung und an mehreren gewachsenen Bäumen vorbei.
Schritt 2 von 3
Umsetzung
Gewählt wurde ein Staketenzaun aus Kastanie. Das Holz ist von Natur aus gerbstoffreich und hält im Erdkontakt sehr lange, ohne behandelt werden zu müssen — deshalb wird Kastanie für diese Zäune traditionell verwendet.
Die Linie wurde vorher abgesteckt und dem Gelände angepasst, statt sie stur waagerecht durchzuziehen. Ein Zaun, der der Neigung nicht folgt, hat am tiefsten Punkt einen Spalt darunter und wirkt aufgesetzt.
Die Pfosten stehen frostfrei. Um vorhandene Bäume wurde der Verlauf herumgeführt, statt Wurzelbereiche aufzureißen.
Schritt 3 von 3
Ergebnis
Der Zaun grenzt ab, ohne den Blick zu nehmen, und fügt sich in den Bestand ein. Nach einigen Monaten ist das Holz gleichmäßig vergraut — eine Nachbehandlung ist nicht nötig.


