Gaubensanierung mit erneuerter Traufe
Morscher Dachkasten, freiliegende Dämmung — nach der Instandsetzung sitzt der Rand wieder dicht.

Schritt 1 von 3
Ausgangslage
Der Dachkasten unter der Gaube war über Jahre feucht geworden. An der Traufbohle war die Beschichtung aufgeplatzt, das Holz darunter ließ sich mit dem Daumen eindrücken, und an einer Stelle war die Verkleidung so weit aufgerissen, dass die Dämmung offen lag.
Solche Schäden fangen fast immer an derselben Stelle an: dort, wo Wasser über die Rinnenrückkante läuft oder wo der Wind es unter die Verkleidung drückt. Von unten sieht man den kleineren Teil davon.
Schritt 2 von 3
Umsetzung
Zuerst wurde ein Gerüst mit Fanggerüst gestellt. Am Dachrand lässt sich anders weder sicher noch sauber arbeiten, und die Standdauer war von vornherein Teil der Kalkulation.
Danach wurde der betroffene Bereich abgedeckt. Erst am offenen Bauteil ließ sich beurteilen, wie weit die Feuchtigkeit gewandert war — sie reichte über die Traufbohle hinaus in die Sparrenköpfe. Diese wurden angeschuht beziehungsweise ersetzt, die Traufbohle vollständig erneuert.
Anschließend bekam die Gaube eine neue Verkleidung und einen neuen Ziegelbehang an den Wangen. Rinne und Fallrohr wurden erneuert und das Gefälle der Rinne neu eingerichtet, damit sich der Auslöser nicht wiederholt.
Schritt 3 von 3
Ergebnis
Der Dachrand ist wieder geschlossen, die Gaube hat eine geschlossene Hülle, und das Wasser läuft dorthin, wo es hingehört. Was danach noch zu tun ist, sind zwei kleine Dinge im Jahr: die Rinne freimachen und Schäden am Anstrich ausbessern, bevor Wasser hinter die Beschichtung kommt.





